Biographisches über Kurtz

Autor: Gerhard Kurtz

Der in Fulda geborene sowie späterhin weitgereiste investigative Journalist schrieb erste Reportagen für die “Vancouver Sun“ und den “San Francisco Chronicle“, war Chefredakteur eines Hamburger Außenwirtschafts-Fachblatts u. betätigte sich als freier Mitarbeiter von “Spiegel“, “Stern“, “Neue Revue“ sowie als Redakteur der ersten deutschen Verbraucherzeitschrift “DM“. Buch-Bestseller “So kommt man zu Geld“, “So spart man Steuern“, “So kriegt man mehr Rente“ oder So kommt man zu seinem Recht“ erschienen u.a. im Kultverlag Hoffmann & Campe, für den schon Heinrich Heine u. Gerhard Schröder schrieben. Natürlich gab es von alledem Buchclubausgaben und Zeitungsnachdrucke (z.B. beim “Kölner Stadtanzeiger“) in zig Fortsetzungen. Schließlich kreierte Kurtz den “Geldbrief“ (später in “Kurtz-Brief“ umbenannt, während der alte Titel an einen Mitbewerber verkauft wurde), einen neuartigen Informationsdienst, dem seitdem zahlreiche deutschsprachige Infobriefe nachempfunden wurden. Dazu kamen vertrauliche Reports über heiße Eisen wie etwa Titelhandel oder Steuerflucht, an denen die verschiedensten Strafverfolger ihr Mütchen zu kühlen beliebten, derweil sie sich an die großen Pressekonzerne mit ihren Staranwälten genauso wenig herantrauten wie an ebenso ausgestattete Promis vom Schlage eines Flicks. Apropos: Der letztgenannte hatte Millionen an Steuern hinterzogen, sich dann mit Selbstanzeigen freigekauft, aber die Reuegelder wieder zurück in seine Taschen getrickst.

Kurtz in Ton & Bild

"Ein dubioser Autor!“ (Erwin Huber, Politiker mit ungewisser Zukunft)

"Ein Phänomen...“ (Stern)

"Tausendsassa...“ (Quick)

"Ein Ratgeber, vor dem alle, wir natürlich auch, verblassen müssen...“ (Erstes Deutsches Fernsehen)

"Der Fürwitzigste unter den Finanzpostillen-Schreibern...“ (Capital)

" Wa h r s c h e i n l i c h werden die Münchner Gerichtsbeamten noch lange nach dem großen Meister suchen müssen. Er ist ihnen haushoch überlegen...“ (Geld-Magazin)

"Kurtz meint in der August-Ausgabe seines Briefes resignierend: '...werden wir uns Ende des Jahres in ein größeres Land verziehen, das Leute wie uns und ein Blatt wie 'Kurtz-Brief' besser verkraften kann als der 22.000-Seelenstaat Liechtenstein. Wir möchten schließlich unser Gewissen nicht mit einem Bürgerkrieg oder einer Regierungskrise belasten...' " (Liechtensteiner Vaterland)

"An mangelnder Phantasie fehlt es dem 'Meister’ und seinen Lieferanten wahrhaftig nicht. So verrät er ihnen - gegen Bezahlung - per Post, wie Sie für € 50 in Bethlehem eine Briefkastenfirma gründen, wie Sie im 'Spiegel' kostenlos eine Anzeige veröffentlichen ('Wir haben’s schon 5 x erfolgreich vollbracht!')

  • oder wie Sie für € 5 eine Flasche Cognac erwerben können, den der Wüstenfuchs Rommel angeblich beim Afrikafeldzug dort vergessen hat. Und schließlich noch ein ganz besonderes Angebot: 'Jetzt der Konkurrenz und Adressenverlagen Adressen klauen - wir nennen das Aktenzeichen, wie es straflos geht!'...“ (Direkt-Marketing)

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